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1,75 Mrd. Bürger in den acht reichsten Ländern der Welt haben nach wie vor keinen Internetanschluss

Eine neue Studie der Wireless Broadband Alliance (WBA) zeigt, dass 1,75 Milliarden Bürger in den acht reichsten Ländern der Welt (nach BIP) nach wie vor unverbunden sind - wovon 34 % in großen städtischen Zentren leben. Der heute veröffentliche Bericht zeigt auf, dass die digitale Kluft trotz der Tatsache, dass das Vorantreiben der universellen Konnektivität eine gemeinsame Priorität für alle Länder ist, nach wie vor ein globales Problem darstellt.

Die neue Studie von IHS Markit anlässlich des World Wi-Fi Day erforscht den Stand der städtischen und ländlichen Konnektivität in acht Hauptländern: Brasilien, China, Deutschland, Indien, Japan, Russland, Großbritannien und den USA. Sie unterstreicht auch die Herausforderungen, mit denen fünf der größten Städte der Welt konfrontiert sind und die von ihnen entsprechenden umgesetzten Initiativen: Delhi, London, Moskau, New York und Sao Paulo.

Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Bericht zeigen:

  • In Delhi und Sao Paulo leben die meisten unverbundenen Bürger. 29 % (5,331 Millionen) der Bevölkerung von Delhi sind unverbunden, 36 % in Sao Paulo (4,349 Millionen) sind unverbunden
  • London ist die am besten verbundene Stadt mit einem unverbundenen Anteil von nur 7 % (625.336)
  • 19 % der Menschen in New York City sind unverbunden (1,600 Millionen), während 17 % der Menschen in Moskau keine Verbindung zum Internet haben (2,154 Millionen)
 
Land   Region  

Unverbundene Personen insgesamt (in Millionen)

  Unverbundene Personen insgesamt als % der Gesamtbevölkerung
Brasilien Lateinamerika 90,638 43,25
China Asien-Pazifik 649,388 47,01
Deutschland Europa 10,683 13,00
Indien Asien-Pazifik 853,386 68,55
Japan Asien-Pazifik 20,241 16,04
Russland Europa 39,335 26,85
Großbritannien Europa 8,384 12,83
USA Nordamerika 78,401 24,18

Die Internet-Verbreitung in den Städten erfolgt schneller als in ländlichen Gebieten, aber städtische Gebiete stehen immer noch vor erheblichen Herausforderungen bei der Ausweitung der Internetnutzer. Diese Herausforderungen beinhalten begrenzte Kaufkraft, mangelnde Verfügbarkeit von Technologie, mangelndes Bewusstsein der Vorteile, die durch Nutzung des Internets entstehen und außerdem das Niveau an Computerkenntnissen.

Sowohl in den aufstrebenden als auch in den reifen Märkten ist die Verfügbarkeit von erschwinglichen Internetdiensten immer noch ein Hindernis bei der Konnektivität. Selbst in den Ländern mit höheren durchschnittlichen Gehältern prägt die Existenz der wirtschaftlichen und sozialen Kluft deutlich die Thematik der digitalen Spaltung.

  • In New York ist eine der größten Barrieren für die Konnektivität die Qualität und die Erschwinglichkeit von Internetanschlüssen
  • Für Londoner sind Computerkenntnisse und ein Verständnis der Vorteile, die mit einem Anschluss einhergehen sowie Kaufkraft die wichtigsten Herausforderungen bei der Annahme des Internets
  • Moskau ist mit konkreten Herausforderungen im Zusammenhang mit der Infrastruktur, der Entwicklung eines integrierten Ansatzes zur Förderung der Internet-Verbreitung und der Gewährleistung eines hohen Standards und hoher Qualität der Internetdienste konfrontiert.

Der Bericht unterstreicht auch die vielen Vorteile und Chancen, die nicht verbundene Personen verpassen. Diese reichen von der Erzielung von Einsparungen bis zur persönlichen Entwicklung, die als Ergebnis des unvorhandenen Zugangs zu Informations- und Bildungsdienstleistungen auf der Strecke bleibt. Darüber hinaus ist die digitale Einbeziehung ein Motor für Wirtschaftswachstum für Städte, Staaten und Unternehmen aller Größen, da sie beim Gewinnen neuer Investitionen, der Gründung neuer Unternehmen und der Förderung von Innovationen hilft.

„Konnektivität ist heutzutage ein lebenswichtiges Gut und fällt quasi in die gleiche Kategorie wie Strom und Wasser. Dennoch sind viele Menschen in einigen der weltweit größten Städte noch ohne Internetverbindung“, sagte Shrikant Shenwai, CEO der WBA. „WLAN, bzw. Wi-Fi spielt eine wichtige Rolle bei der Unterstützung der Städte, um eine breitere und erschwinglichere Konnektivität für ihre Bürger zu schaffen. Die WBA hat es sich zur Aufgabe gemacht, Städten dabei zu helfen, die digitale Kluft durch Initiativen wie dem World Wi-Fi Day und unserem Connected City Advisory Board zu überbrücken. Dabei wird Wi-Fi als der Schlüssel betrachtet, um Konnektivität für alle überall zu ermöglichen.“

„Die Problematik der unverbundenen Bürger in den Städten ist von entscheidender Bedeutung für die Volkswirtschaften und Gesellschaften auf der ganzen Welt. Wir fordern die Regierungen auf der ganzen Welt dazu auf, ihre Anstrengungen in Bezug auf die Verbindung der unverbundenen städtischen Bevölkerung zu verdoppeln. Es ist wichtig, dass der Internet-Zugang als Menschenrecht anerkannt wird und dass alle Beteiligten, die an der Bereitstellung von Breitband beteiligt sind, zusammenarbeiten, um dies zu ermöglichen“, fügte Shenwai hinzu.

Der World Wi-Fi Day wurde von der WBA im Jahr 2016 ins Leben gerufen, um dabei zu helfen, den Einsatz von erschwinglicher Konnektivität weltweit zu beschleunigen. Die Initiative ermutigt Städte und Regierungsstellen, sowie Betreiber, Dienstleister, Technologieanbieter und Internet-Riesen, zusammen zu kommen, um Konnektivität für alle überall zu ermöglichen.

Weitere Informationen zum World Wi-Fi Day finden Sie unter http://worldwifiday.com/. Das vollständige Whitepaper mit dem Titel „The Urban Unconnected“ (Die städtischen Unverbundenen) steht hier zum Download zur Verfügung.

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Über die Wireless Broadband Alliance

Die Mission der im Jahr 2003 gegründeten Wireless Broadband Alliance liegt in der Beschleunigung der globalen Federführung beim Ermöglichen von kabellosen Diensten, die nahtlos, sicher und interoperabel sind. Auf der Tradition von Next Generation Hotspot (NGH) und Carrier-WLAN aufbauend wird die WBA auch weiterhin die Einführung der nächsten Generation von kabellosen Diensten innerhalb des gesamten WLAN-Ökosystems einschließlich IoT, Big Data, Converged Services, Smart Cities, 5G, etc. antreiben und unterstützen. Zu den Mitgliedern zählen mittlerweile bedeutende Festnetzbetreiber wie BT, Comcast und Charter Communications; sieben der Top 10 Mobilfunkanbieter (nach Umsatz) und führende Technologieunternehmen wie Cisco, Microsoft, Huawei Technologies, Google und Intel.

Zum WBA-Board gehören AT&T, Boingo Wireless, BT, China Telecom, Cisco Systems, Comcast, Intel, KT Corporation, Liberty Global, NTT DOCOMO, Orange und Ruckus Wireless. Eine vollständige Liste der aktuellen WBA-Mitglieder finden Sie hier.

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Forschungsmethodik

Das Whitepaper repräsentiert das Ergebnis der Forschung zum Thema digitale Kluft und städtische unverbundene Bevölkerung in acht führenden Ländern (Brasilien, China, Deutschland, Indien, Japan, Russland, Großbritannien und den Vereinigten Staaten von Amerika) mit Vertiefungsstudien in Bezug auf fünf Weltstädte.

Die Studie wurde im Rahmen von Primär- und Sekundärforschung durchgeführt und durch Interviews mit Stadtverwaltungen und Experten zum Thema digitale Kluft und Konnektivität ergänzt.

Im Sinne dieses Berichts wird eine unverbundene Person als eine Person definiert, die keinen Zugang zu einem Breitbandanschluss hat bzw. ihn sich nicht leisten kann. Zu den Quellen, die für dieses Whitepaper genutzt wurden, gehören unter anderem nationale Statistikämter, städtische Statistikämter, nationale Telekom-Regulierungsbehörden, Webseiten von städtischen Referaten, Umfragen zur Internetnutzung bzw. -Verbreitung, proprietäre Daten von IHS Markit und andere Quellen wie die International Telecoms Union (ITU), die Vereinten Nationen und die Weltbank.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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