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Verschwendung von 1 Mio. USD alle 20 Sekunden bei Organisationen in der ganzen Welt

Die globale vom Project Management Institute (PMI) durchgeführte Umfrage 2018 „Pulse of the Profession®“ hat ergeben, dass alle 20 Sekunden insgesamt rund 1 Million US-Dollar von Organisationen rund um den Globus verschwendet wird, was auf unwirksame Implementierung von Geschäftsstrategien durch schwache Projektmanagementmethoden zurückzuführen ist. Das entspricht einer Verschwendung in Höhe von etwa 2 Billionen US-Dollar im Jahr.

Diese Pressemitteilung enthält multimediale Inhalte. Die vollständige Mitteilung hier ansehen: http://www.businesswire.com/news/home/20180215005620/de/

Organizations that undervalue project management report much higher project failure rates. (Graphic: ...

Organizations that undervalue project management report much higher project failure rates. (Graphic: Business Wire)

Die Studie zeigt, dass im Durchschnitt 9,9 Prozent jedes Dollars* aufgrund mangelhafter Projektleistung verschwendet wird. Hinzu kommt, dass etwa jedes dritte Projekt (31 Prozent) seine Ziele nicht erreicht, 43 Prozent nicht innerhalb des Etats und fast die Hälfte (48 Prozent) nicht zeitgerecht zum Abschluss gebracht werden. Anlass zur Sorge ist dabei, dass Führungskräfte sich dieser Realität womöglich nicht bewusst sind, da 85 Prozent der Befragten der Meinung waren, ihre Unternehmen würden Projekte wirksam umsetzen, um strategische Ergebnisse zu erzielen. Diese Faktoren führen zu enormen finanziellen Verlusten für Unternehmen rund um die Welt und zeigen auch erhebliche breitere Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft.

„Projektmanagement ist die treibende Kraft einer Strategie, aber Organisationen können die Lücke zwischen Strategieplanung und -umsetzung nicht schließen“, erklärte Mark A. Langley, President und Chief Executive Officer, Project Management Institute. „Wirksames Projektmanagement ist entscheidend für die Umsetzung der Geschäftsstrategie eines Unternehmens und mit beträchtlichen Auswirkungen auf die Bilanz verbunden.“

Von den geografischen Regionen, in denen die Umfrage durchgeführt wurde, meldete China die niedrigste durchschnittliche Geldverschwendung im Rahmen von Projekten (7,6 Prozent bzw. 76 Mio. US-Dollar je 1 Milliarde US-Dollar), gefolgt von Kanada (7,7 Prozent bzw. 77 Mio. US-Dollar je 1 Milliarde US-Dollar) und Indien (8,1 Prozent bzw. 81 Mio. je 1 Milliarde US-Dollar). Im Gegensatz dazu meldete Australien mit 13,9 Prozent bzw. 139 Mio. US-Dollar je 1 Milliarde US-Dollar die höchste durchschnittliche Verschwendungsrate im Rahmen von Projekten. *Betragsangaben in US-Dollar, wobei die Prozentsatzangaben jedoch auf alle Währungen zutreffen.

„Es besteht ein höchst bedeutsamer Zusammenhang zwischen wirksamem Projektmanagement und finanzieller Leistung“, so Langley weiter. „Organisationen mit unwirksamem Projektmanagement verschwenden 21 Mal so viel Geld wie diejenigen mit den höchsten Projektsteuerungskompetenzen. Die gute Nachricht ist jedoch, dass Unternehmen durch Anwendung bewährter Verfahren ihren Kurs potenziell erfolgreich korrigieren und die Finanzleistung steigern können.“

Den Studienergebnissen zufolge bestehen im Zeitalter einer zunehmenden Überwachung der Finanzergebnisse und mit wechselndem Konkurrenzdruck und Störungen des Geschäftsablaufs durch neue Technologie fünf kritische Faktoren, mit denen Unternehmen ihre Leistung durch wirksamere Strategieumsetzung steigern können.

1. Sponsor-Engagement von Führungskräften ist die wichtigste treibende Kraft einer wirksamen Strategieumsetzung

Wenn sichergestellt werden soll, dass Projekte ihre ursprünglichen Geschäftsziele erreichen, sollte sich eine Führungskraft aktiv dafür engagieren und einsetzen. Gleichzeitig geben Unternehmen jedoch an, dass im Durchschnitt 38 Prozent der Projekte keinen aktiven Fürsprecher unter den Führungskräften haben. Hier zeigt sich, dass Führungskräfte aktiver an der Umsetzung von Strategien teilnehmen könnten und sollten.

2. Mehr Zusammenhang zwischen Strategie-Design und -Umsetzung

Führungskräfte erkennen in vielen Fällen nicht, dass wirksames Projekt- und Programmmanagement auch zur Umsetzung der Strategie führt. Mehr als jede dritte Organisation (35 Prozent) gab an, nicht über eine starke Abgleichung von Initiativen und Projekten zu verfügen, die direkt mit der Strategie zusammenhängen. Darin zeigt sich, dass die Vorstandsebene das volle Potenzial des Projektmanagements besser anerkennen und sicherstellen müsste, dass die richtigen Programme zur unmittelbaren Umsetzung der Strategie genutzt werden.

3. Optimierung von Investitionen in die Umsetzung von Strategien

Investitionen zur Entwicklung von Strategien sind oft von höherer Priorität als deren geeignete Umsetzung. Hinsichtlich der Finanzierung von Strategieimplementierung scheint eine große Lücke zwischen den Meinungen von Führungskräften und Projektmanagern zu bestehen. Während 84 Prozent der Führungskräfte die Auffassung vertreten, sie priorisierten und finanzierten die richtigen Initiativen und Projekte, sind nur 55 Prozent der Führungskräfte im Project Management Office (PMO) derselben Ansicht. Dies legt den Schluss nahe, dass der Fokus in manchen Organisationen mit entsprechenden Investitionen zur Umsetzung der Strategien womöglich nicht optimal ist.

4. Störungen positiv nutzen - Nicht einfach reagieren - Flexibel sein

In einer Welt mit einem zunehmenden Innovationstempo sind Störungen der neue Normalzustand. Darum überrascht es nicht, dass 83 Prozent der Projektmanager angeben, die digitale Transformation habe sich im Lauf der letzten fünf Jahre mäßig bis drastisch auf ihre Tätigkeit ausgewirkt. Der Schlüssel zum Erfolg besteht im heutigen Geschäftsumfeld in einem flexiblen Ansatz beim Projektmanagement und bei der Umsetzung von Strategien durch fortgesetzte Beurteilung der sich wandelnden Marktdynamik, neuen Technologien und Innovation.

Während jedoch 71 Prozent der Befragten angeben, die Flexibilität ihres Unternehmens hätte sich in den letzten fünf Jahren verbessert, melden nur 28 Prozent eine insgesamt hohe Flexibilität der Organisation. Auch wenn die Agilität zunimmt, ist das Tempo der Änderungen ungleichmäßig. Von einer breiteren Organisationsperspektive aus gesehen geben nur 40 Prozent der Unternehmen an, sie würden der Schaffung einer Kultur, die Änderungen gegenüber aufgeschlossen ist, höhere Priorität einräumen.

Mit Blick auf die Zukunft dürfen sich Unternehmen, die Störungen positiv nutzen und flexibel bleiben können, auf finanzielle Gewinne und Wettbewerbsvorteile freuen.

5. Erfolgskriterien definieren und verfolgen

Der Umfrage zufolge ist in gut der Hälfte (52 Prozent) der Projekte eine schleichende Umfangsausweitung zu beobachten, und knapp die Hälfte (48 Prozent) wird nicht zeitgerecht fertiggestellt, was zu gewaltigen finanziellen Verlusten führt. Die Bestimmung von Erfolgsmesswerten zu Beginn eines Projekts trägt dazu bei, eine Ausuferung zu verhindern und den Etat und die Ziele einzuhalten.

Das Ausmaß, in dem Organisationen verschiedener Regionen diese empfohlenen Methoden des Projektmanagements anwenden, spiegelt sich in den Gesamtverschwendungszahlen wider, die in der nachstehenden Tabelle in aufsteigender Rangfolge (von geringster zu höchster Verschwendung) aufgeführt sind.

             
Verschwendung in USD, von geringster nach höchster Verschwendung     Region     Aufgrund schwacher Projektleitung verschwendeter Betrag*
1     China     7,6 % bzw. $76 Mio. je $1 Mrd.
2     Kanada     7,7 % bzw. $77 Mio. je $1 Mrd.
3     Indien     8,1 % bzw. $81 Mio. je $1 Mrd.
4     Naher Osten     8,5 % bzw. $85 Mio. je $1 Mrd.
5     Asien-Pazifik     8,6 % bzw. $86 Mio. je $1 Mrd.
6     Lateinamerika     10,2 % bzw. $102 Mio. je $1 Mrd.
6     USA     10,2 % bzw. $102 Mio. je $1 Mrd.
7     Großbritannien     10,8 % bzw. $108 Mio. je $1 Mrd.
8     EMEA (Europa, Nahost und Afrika)     11,7 % bzw. $117 Mio. je $1 Mrd.
9     Brasilien     12,2 % bzw. $122 Mio. je $1 Mrd.
10     Europa     12,7 % bzw. $127 Mio. je $1 Mrd.
11     Australien     13,9 % bzw. $139 Mio. je $1 Mrd.

*Betragsangaben in US-Dollar, wobei die Prozentsatzangaben jedoch auf alle Währungen zutreffen.

Über die Umfrage PMI Pulse of the Profession®

Die Umfrage Pulse of the Profession® wurde im Oktober 2017 online durchgeführt. Der Bericht enthält Rückmeldungen und Erkenntnisse von 4.455 Projektmanagement-Fachleuten, 800 Direktoren im Project Management Office (PMO) und 447 hochrangigen Führungskräften einer Reihe von Branchen aus der ganzen Welt, darunter Informationstechnologie, Finanzdienste, Fertigung, Behörden, Energie, Gesundheitswesen, Bauwesen und Telekommunikation.

Über Project Management Institute (PMI)

Das Project Management Institute (PMI) ist der weltweit führende gemeinnützige Berufsverband für Projekt-, Programm- und Portfoliomanager. Das PMI wurde 1969 gegründet und unterstützt mehr als drei Millionen Fachleute in fast allen Ländern der Welt durch weltweite Interessenvertretung, Zusammenarbeit, Fortbildung und Forschungsarbeit. Das PMI fördert Berufslaufbahnen, verbessert Unternehmenserfolge und dient der Weiterentwicklung des Berufsstandes Projektmanagement durch weltweit anerkannte Standards, Zertifizierungen, Gemeinschaften, Ressourcen, Hilfsmittel, akademische Forschung, Publikationen, Fortbildungskurse und Networking-Chancen. Als Mitglied der PMI-Familie schafft ProjectManagement.com ein Forum für globale Online-Gemeinschaften, die mehr Ressourcen, bessere Hilfsmittel, größere Netzwerke und breitere Perspektiven bereitstellen. Besuchen Sie uns unter www.PMI.org, www.projectmanagement.com, www.facebook.com/PMInstitute und auf Twitter @PMInstitute.

Den vollständigen Bericht zu Pulse of the Profession Survey® finden Sie unter www.pmi.org/Pulse.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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